Karibische Inseln mit AIDAperla

Quelle: AIDA Cruises
Route: Karibische Inseln

Am zweiten Weihnachtstag startet unsere 14-tägige Traumreise durch die Karibik. Von La Romana aus geht es zunächst zu den ABC-Inseln. Auf dem Weg nach Grenada feiern wir den Jahreswechsel an Bord von AIDAperla. Das neue Jahr beginnt für uns dann mit einem Landgang auf der Gewürzinsel Grenada. Es folgen die Inseln Barbados, St. Vincent, St. Lucia, Dominica, Guadeloupe und Antigua bevor die Reise nach einem weiteren Seetag in La Romana endet.

Während dieser Reise werden wir viele traumhafte Strände mit glasklarem, türkisblauem Wasser besuchen und die vielfältige Vegetation und Tierwelt der tropischen Inseln kennenlernen. Dazu gehören auch Ausflüge in die Regenwälder.

La Romana (Anreise)

Am zweiten Weihnachtstag heißt es früh aufstehen: bereits um 6:30 Uhr sind wir am Flughafen in Hamburg, um für die anstehende Reise einzuchecken. Alles verläuft schnell und reibungslos, sodass wir noch in Ruhe Frühstücken können, bevor es zunächst mit einem sogenannten Zubringerflug nach München geht.

Der Zubringerflug dauert nur gut eine Stunde, sodass wir München kurz vor 10 Uhr erreichen. Vor Ort dürfen wir dann das Terminal wechseln, um zu den Gates für internationale Abflüge zu gelangen. Hierzu steht eine Bahn zur Verfügung. Insgesamt benötigen wir für den Weg vom Ankunftsgate zum Abfluggate etwa 30 Minuten. Allerdings haben wir keinen Stress, da das Boarding für den Weiterflug nach La Romana erst um 12:20 Uhr beginnt. Es steht uns ein gut zehnstündiger Flug bevor, der rückblickend gefühlt schneller vergeht. Dies mag durchaus am guten Bordprogramm liegen, mit dem wir uns die Zeit vertreiben.

Um 18 Uhr Ortszeit erreichen wir den Flughafen von La Romana. Vor Ort ist alles sehr gut organisiert. Wir brauchen uns nicht um unser Gepäck zu kümmern, da dieses vom Flugzeug direkt zur Kabine gebracht wird. Somit geht es auf direktem Weg zum Shuttle-Bus, der uns circa 15 Minuten nach Verlassen des Flugzeugs und nach etwa 10 Minuten Fahrtzeit am Kreuzfahrtterminal absetzt.

Der Check-in dauert dank unserer AIDA-Clubstufe, mit der wir die sogenannte Überholspur nutzen dürfen, keine fünf Minuten und schon halten wir unsere Bordkarten in den Händen und können nach dem obligatorischen Einschiffungsfoto gegen 18:45 Uhr an Bord von AIDAperla gehen.

Wir legen nur kurz unser Handgepäck in der Kabine ab und begeben uns danach ins Marktrestaurant, um den knurrenden Magen ein wenig zu füllen. Danach folgt zur ersten Orientierung ein kurzer Spaziergang über das für uns neue Schiff.

Um 22:00 Uhr "dürfen" wir dann an der Seenotrettungsübung teilnehmen und können eine Stunde später das Auslaufen aus dem Hafen beobachten: Der Start zu 14 Tagen Urlaub auf den karibischen Inseln!


Seetag 1

Da die neue Zeitzone doch noch ein wenig ungewohnt für uns ist, schaffen wir es zu 10:30 Uhr ins Bella Donna Restaurant, wo bis 11 Uhr Frühstück angeboten wird.

Im Anschluss an die Stärkung geht es wieder daran, dass Schiff weiter zu erkunden: Es geht zunächst auf das Außendeck und dort auf den Skywalk, wo man die Möglichkeit hat, hoch über dem Meeresspiegel über einen Glasboden zu gehen und den Ausblick direkt nach unten zu genießen. Anschließend gucken wir auf dem Sportdeck vorbei, wo gerade eine Partie Volleyball gespielt wird. Von dort aus geht es dann ins Schiffsinnere, ins Four Elements, wo sich eine Wasserspiellandschaft und der Lazy River, auf dem man sich im Gummireifen treiben lassen kann, befinden.

Es folgt ein Spaziergang durch den Beach Club auf Deck 14 und dann entlang der gastronomischen Einrichtungen auf Deck 7: der Brasserie French Kiss, wo Baguette und Käsespezialitäten hoch im Kurs stehen sowie dem Weite Welt Restaurant, in dem es jeden Abend Speisen zu unterschiedlichen Themen gibt.

Ein Deck tiefer gibt es noch weitere Restaurants zum Schlemmen: des Bella Donna Buffet-Restaurant, des Casa Nova a la Carte Restaurant, des East Restaurant, das Fernöstliches anbietet, die Scharfen Ecke, wo Curry Wurst angeboten wird und schließlich die Tapas Snackbar, wo es spanische Leckereien gibt.

Von dort aus geht es durch den Nightfly Club zur Spraybar, wo man sich direkt am Bug des Schiffes auf einem kleinen Außenbereich wie "der König der Welt" fühlen kann.

Weiter geht der Rundgang durch den Reiseshop und dann durch den Body & Soul Sportbereich, wo es neben Kraft- und Ausdauergeräten sogar einen separaten Kursraum gibt. Passend dazu geht es anschließend zur Magnum Bar, wo man sich sein eigens kreiertes Magnumeis erstellen lassen kann (gegen 3,50 Euro Aufpreis pro Kreation: Stand 12/2019).

Auf Deck 6 entdecken wir auf Höhe des Theatriums einen kleine Außenbereich mit Sonnenstühlen, wo wir ein wenig verweilen und das Kreuzfahrerleben genießen. Wir vergessen ein wenig die Zeit und auf einmal gibt es im Theatrium Kaffee und Kuchen (jeden Tag ab 15:00 Uhr).

Nachdem die angebotenen Köstlichkeiten vom Kuchenbuffet probiert sind, geht es noch ein wenig weiter über das Schiff, unter anderem am Fotoshop und der Kunstgalerie vorbei, die sich beide auf Deck 7 befinden, und dann nutzen wir den späteren Nachmittag noch ein wenig zum relaxen, um dem Jetlag zu begegnen und fit für den kommenden Tag zu sein.


Aruba

Dank der Zeitverschiebung fällt es uns heute nicht schwer bereits zum Sonnenaufgang gegen 7:00 Uhr an Deck zu sein und das Einlaufen in Oranjestad zu verfolgen.

Das Kreuzfahrtterminal liegt sehr zentral unweit des Stadtzentrums. Nach einem entspannten Frühstück geht es für uns dann gegen 9:45 Uhr von Bord, da wir für Aruba einen individuellen Landgang geplant haben und uns erst einmal nur die Inselhauptstadt angucken wollen. Unweit vom Hafenausgang steht ein "I love Aruba"-Schriftzug, an dem man ein schönes Erinnerungsfoto schießen kann. Tipp: Vormittags ist der Andrang hier besonders groß, nachmittags wird er überschaubar.

Wir wollen unseren Sightseeingtag gemütlich beginnen und dazu zunächst mit dem Trolley, der direkt am Hafenausgang startet, eine kleine Stadtrundfahrt machen. Der Trolley gehört zum öffentlichen Verkehrssystem der Stadt und die Fahrt damit ist kostenlos. Der eigentliche Rundkurs hat einen längeren Stopp am östlichen Ende der Wilhelminastraat, der Haupteinkaufsstraße. Einige der Gebäude in dieser Straße datieren bis auf das Gründungsjahr von Oranjestad (1790) zurück. Tipp: In der Fußgängerzone gibt es kostenfreies Inernet per W-LAN.

Wir steigen an diesem Wendepunkt aus und flanieren über die Wilhelminastraat in Richtung Zentrum. Dabei kommen wir dann auch am Rathaus und am Parlamentsgebäude vorbei. Hier biegen wir in Richtung Marina ab und schlendern in Richtung Wilhelmina-Park. Auf dem Weg können wir bereits einige einheimische Vögel beobachten, darunter Pelikane. Aber auch zahlreiche Fische im Hafenbecken sowie Krebse zeigen sich uns. Zudem sind zahlreich Leguane am Wegesrand vertreten.

Anschließend geht es entlang des L.G. Smith Blvd. zum Divi Beach, wo wir den Nachmittag verbringen. Strahlend weißer Sand, türkisblaues Meer und Sonnenschein pur - ideale Bedingungen, um die Seele baumeln zu lassen. Der Divi Beach (vor dem Divi Hotel) ist vom Hafen aus der nächst gelegene Strand. Er ist öffentlich, die zum Hotel gehörenden Liegen und Sonnenschirme durften wir kostenfrei mitbenutzen; ebenso die Umkleidemöglichkeiten und Duschen. Am Strand gibt es zudem Wasserspender, die ebenfalls kostenfrei gekühltes Trinkwasser bieten. Wer mag, kann gegen Gebühr auch das Restaurant oder die Bar nutzen. Tipp: Wen kleiner Steine beim ins Wassergehen stören, der sollte seine Badeschuhe nicht vergessen.

Gegen 16:00 Uhr machen wir uns auf den Rückweg, um vor der alle an Bord Zeit (17:30 Uhr) noch ein wenig Souvenirs zu shoppen. Dafür gibt es vor und im Hafenterminal ausreichend Gelegenheiten.

Am Abend findet im Beach Club (Deck 14) das stets beliebte Offiziers-Shaken an. Hierbei mixen Offiziere die Cocktails, wobei der alkoholische Anteil der Getränke meist etwas höher ausfällt als üblich. Ein alkoholischer Cocktail kostet bei der Aktion 3,90 Euro und die alkoholfreie Variante 2,90 Euro. Direkt im Anschluss startet die Beach Party - zunächst mit einer Live-Band, die dann vom DJ abgelöst wird.


Curacao

Heute liegt AIDAperla in Willemstad. Die Insel Curacao ist die größte Insel innerhalb der Gruppe der Niederländischen Antillen. Wir gehen gegen 10 Uhr von Bord und werden direkt an der Pier von einer Folkloregruppe in bunten Kleidern begrüßt.

Vom Anleger führt ein Historic Walkway zunächst zu einem kleinen Einkaufszentrum und dann bis zum RIF Fort im Stadtteil Otrabanda, dem neueren der beiden Altstadtteile, die durch die St. Anna Bay voneinander getrennt sind. Das RIF Fort besteht eigentlich nur noch aus den steinernen Mauern; im inneren haben sich viele Bars und Geschäfte eingenistet. An eine Verteidigungsanlage erinnert nicht mehr viel. Aber von der Fortmauer aus hat man einen tollen Blich über die St. Anna Bay, auf den Altstadtteil Punda mit dem Waterfort aus dem Jahr 1826.

Die Befestigungsanlage befindet sich an der Südseite von Fort Amsterdam, wo sich in der heutigen Zeit ebenfalls hinter den dicken Mauern Restaurants und Geschäfte befinden. Über die Königin-Emma-Brücke, eine Ponton-Brücke, die sich mit Hilfe eines Dieselmotors mehrmals täglich öffnet, um Schiffen die Einfahrt in die St. Anna Bay zu ermöglichen, wechseln wir in den Stadtteil Punda, wo wir das Fort Amsterdam passieren und durch Waterfort schlendern. Am Wilhelmina Platz befindet sich der Curacao-Schriftzug, welcher bei Touristen für ein Erinnerungsfoto sehr beliebt ist. Zudem befinden sich hier auch das Rathaus und das Parlament. Tipp: Hier gibt es die Möglichkeit sich in das kostenfreie W-LAN-Netz der angrenzenden Restaurants einzuloggen.

Weiter geht es über den Neuen Marktplatz zum Maritimen Museum und von dort kreuz und quer durch die kleinen bunten Gassen von Punda. Dann geht es wieder zur Königin-Emma-Brücke, wo unser Rundgang durch diesen Stadtteil endet. Auf dem Weg zurück zum Schiff geht es noch durch die Straßen und Gassen von Otrabanda.

Nach ein Snack in der Pier 3 Bar an Bord von AIDAperla und einer kurzen Rast auf der Kabine geht es zum Sonnenuntergang gucken noch einmal an Land. Unweit der Pier gibt es lokale Getränke zu kaufen und damit setzen wir uns ans Ufer und beobachten den Sonnenuntergang. Bevor es dann schließlich wieder an Bord geht und der Tag auf Curacao für uns endet, nutzen wir am nahegelegenen Einkaufszentrum erneut die Möglichkeit kostenlos ins Internet zu gehen.

Um 22 Uhr werden dann die Leinen gelöst und es geht auf nach Bonaire, der dritten der ABC-Inseln, die wir auf dieser Reise besuchen.


Bonaire

Um 8:00 Uhr erreicht AIDAperla den Hafen von Kralendijk, der Hauptstadt von Bonaire. Der Liegeplatz ist an der South Pier unweit des Stadtzentrums. Wir verlassen gegen 10:30 Uhr das Schiff und schlendern erst einmal durch die kleine Shopping Mall direkt an der Pier. Dann geht es in Richtung Zentrum.

Die erste Sehenswürdigkeit, die wir passieren, ist das Fort Oranje, eine Befestigungsanlage aus dem 19. Jahrhundert. Nur einen Steinwurf entfernt befindet sich der Marktplatz. Markttag ist stets dann, wenn ein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt. Die Händler bieten jegliche denkbare Souvenirs an.

Dann geht es entlang der Promenade weiter bis zur Bonaire Nautico Marina, wo zahlreiche Segelboote liegen. Über die Kaya Grandi, die wohl bekannteste Straße von Kralendijk, geht es retour. Der Bereich zwischen Hafenpromenade und der Kaya Grandi ist eine beliebte Flaniermeile mit Geschäften, Restaurants und Cafés.

Da unser nächstes Ziel südlich des Liegeplatzes von AIDAperla liegt, stärken wir uns kurz an Bord und dann geht es zum zweiten Teil des Sightseeing-Programms wieder an Land. Den Nachmittag verbringen wir am fußläufig gut erreichbaren Flamingo-Beach. Tipp: Badeschuhe sind am Strand sehr sinnvoll, da der Meeresgrund aus Gestein und Korallen besteht und auch einige Seeigel sich dort heimisch fühlen. Das Wasser hat angenehm warme 29°C und ist glasklar. Ideale Bedingungen zum Schnorcheln und für Unterwasseraufnahmen. Diverse Fische schwimmen um uns herum und sind gut erkennbar. Ein gelungener Abschluss unseres Aufenthalts auf Bonaire bevor es wieder zurück an Bord geht, da es um 18:00 Uhr schon wieder Leinen los heißt.

Zum Abendessen gehen wir heute zum ersten Mal ins Fuego Restaurant. Hier wird "schnelles" Essen angeboten: Burger und Pizza stehen bei den Gästen ganz hoch im Kurs. Und auch wir greifen bei beiden zu. Als Dessert gibt es dann Softeis. Gut gestärkt geht es dann nochmal in die Badekleidung und ins Four Elements. Zunächst verbringen wir ein wenig Zeit ganz faul im Lazy River, bevor es dann sportlich durch den Racer geht. In gut 15 Sekunden geht es durch die Röhre der Wasserrutsche 3 Decks nach unten. Abschließend geht es in den gut beheizten Relaxpool.


Seetag 2

Heute geht es zur Abwechslung zum Frühstück ins Marktrestaurant, wo es ein ähnliches Angebot wie im Bella Donna Restaurant gibt; lediglich die Obstauswahl erscheint hier reichhaltiger. Anschließend verbringen wir ein wenig Zeit auf dem Außenbereich der Spraybar am Bug des Schiffes und beobachten die Zahlreichen Sturztaucher, die das Schiff begleiten und sich aus 30 Metern Höhe ins Wasser stürzen, um damit Fische zu schnappen. Diese Seevögel erinnern ein wenig an Albatrosse.

Dann wechseln wir auf das Außendeck beim Theatrium, welches Sitzmöglichkeiten bietet und genießen die Sonne und das Rauschen des Meeres. Während wir den Blick über das Meer schweifen lassen erblicken wir Delfine, die gerade aus dem Wasser springen - ein tolles Naturschauspiel.
Mittagessen gibt es heute in der Tapas-Bar. Wie der Name der Bar schon verrät, werden hier Tapas angeboten, welche im Reisepreis bereits enthalten sind. Lediglich die konsumierten Getränke sind extra zu bezahlen. Da die Tapas nach und nach serviert werden, ist ein wenig Zeit mitzubringen. Davon haben wir am Seetag ausreichend.
Am frühen Silvesterabend wird im Theatrium der Klassiker Dinner for one ausgestrahlt. Direkt im Anschluss folgt der Livestream des ZDF-Silvestercountdowns vom Brandenburger Tor. Somit haben wir bereits einmal den Jahreswechsel miterlebt.
Beim Abendessen im Marktrestaurant werden wir von einer ganz besonderen Torte überrascht, die von den Konditoren extra zum Jahreswechsel kriiert wurde. Zudem gibt es zum Jahresausklang eine Eisskulptur und einige geschnitzte Melonen.
Am letzten Abend des Jahres wird es im Theatrium bunt und schrill: Der Travestiekünstler Kim Bärly unterhält das Publikum mit einer Show aus lustigen Anekdoten und einem musikalischen Mix aus Schlager, Pop und Musical; jeweils umrahmt von Geschichten, die das Leben schreibt.
Ab 21:30 Uhr heißt es im Beach Club "Let's go 2020". Für die richtige musikalische Untermalung sorgt zunächst der DJ und ab 22:45 Uhr ein Helene Fischer Double.
Kurz vor Mitternacht ergreift der Kapitän des Wort und hält eine Ansprache zum Jahreswechsel - und dann heißt es Prosit Neujahr - Happy New Year 2020!


Grenada

Am heutigen Tag auf Grenada nehmen wir uns ganz spontan einen lokalen Guide. Insgesamt sind wir sechs Kreuzfahrer, die an dieser Tour in einem Minibus teilnehmen.

Als erstes geht es zum hufeisenförmig eingeschnittenen Hafenbecken des Carenage, dem malerischen Binnenhafen der Hauptstadt St. George's. Entlang der Uferpromenade reihen sich alte Lagerhäuser aus französischer und britischer Kolonialzeit, die teilweise restauriert und zu Restaurants, Cafés, Büros und Geschäfte umgestaltet wurden. Wie in einem Amphitheater ziehen sich die weißen und pastellfarbenen Häuser an den Hängen um die Hafenbucht weiter hinauf. Sehr farbenfroh und lebendig sind auch die Märkte in St. George's.

Am Marktplatz und am Fischmarkt geht es als nächstes vorbei, dann am National Cricket Stadium und schließlich kommen wir zum nächsten Stopp auf dieser Tour: eine kleine Gewürzfabrik, wo wir etwas zur Gewürz- und Extraktherstellung erfahren. Von der Dachterrasse der Fabrik haben wir einen gigantischen Ausblick auf das vor uns liegende grüne Tal.

Das nächste Ziel ist der Annandale Wasserfall, der im Nationalpark Grand Ètang Forest Reseve liegt und etwa 18 Fuß in die Tiefe stürzt. Hier ist eine Eintrittsgebühr von $ 2.00 zu entrichten. Der Wasserfall selbst ist ganz nett anzusehen, das Baden im See (Achtung sehr kalt!) und die Natur herum sind jedoch wesentlich beeindruckender.

Als nächstes geht es hoch hinauf ins Bergland zum Fort Frederick aus der französischen Kolonialzeit. Von hier oben hat man einen herrlichen Ausblick hinunter zur Küste und auf AIDAperla im Hafen. Von dort aus geht es dann weiter zum letzten Stopp der Tour, der etwa drei Kilometer langen feinsandigen Grand Anse Bay, wo wir den Nachmittag im herrlich türkisblauen Wasser genießen können. Für die rund zweieinhalbstündige Tour werden pro Person $ 25.00 berechnet; ein durchaus angemessener Preis - insbesondere im Hinblick auf die vielen zusätzlichen Informationen, die wir vom Guide erhalten haben.

Am Strand suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen und dann geht es in die lauwarmen Fluten der karibischen See. Bei angenehmen 29°C Wassertemperatur braucht man sich nicht lange zu überwinden, um ins Wasser zu gehen. Dementsprechend verbringen wir den Großteil der Zeit auch im Wasser. Nach guten zweieinhalb Stunden packen wir zusammen und es geht per Wassertaxi zurück zum Kreuzfahrtanleger. Die Überfahrt kostet $ 5.00 pro Person, dauert etwa 15 Minuten und ist abenteuerlich.

Bevor es wieder an Bord von AIDAperla geht, geht es erst noch die steilen Stufen zum Fort George, einer Verteidigungsanlage aus der französischen Kolonialzeit, hinauf. Auch von hier oben bietet sich ein toller Blick auf AIDAperla und wenn man um das Fort herum spaziert ebenfalls auf den Binnenhafen.

Um 18:00 Uhr verlässt AIDAperla dann auch schon wieder die Insel Grenada und macht sich auf den Weg nach Barbados. Während des Auslaufens können wir den Sonnenuntergang beobachten, bei dem sich der Himmel in ein knalliges Orange färbt.


Barbados

Für den heutigen Tag ist wieder Sightseeing auf eigene Faust angesagt. Es geht zu Fuß in Richtung Stadtzentrum, das etwas mehr als einen Kilometer entfernt ist.

Zunächst geht es nach Verlassen des Hafengeländes durch einen parkähnlich angelegten Promenadenbereich und dann der Hincks Street folgend weiter, sodass wir automatisch am Fishing Harbour vorbei kommen, wo viele kleine Fischerboote liegen.

Die Verlängerung der Hincks Street, The Wharf Road, führt uns direkt zum Mittelpunkt der Stadt, den Trafalgar Square, dessen 1813 aufgestelltes Nelson-Denkmal die Blicke auf sich zieht. Der Admiral Lord Nelson verbrachte auf Barbados einige Zeit, während er das Kommando der Marinestation im Englischen Hafen von Antigua inne hatte.

Rund um den Platz befinden sich öffentliche Gebäude aus Korallenkalk im typischen Renaissance-Stil sowie die Hauptverwaltung der Insel, die 1874 eröffnet wurde. In diesem Bauwerk versammelt sich auch das Parlament von Barbados zu seinen Sitzungen. Die offenen Arkaden haben gotische Ausformungen anstelle der sonst üblichen Rundbögen und die bunten Glasfenster schmücken Portraits aller englischen Monarchen seit James I.

Die St. Michael's Kathedrale nahe St. Michael's Row ist unser nächstes Ziel. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert, wurde aber nach der Zerstörung durch einen Hurrikan im Jahre 1780 vollständig in Korallenkalk wieder aufgebaut.

Von dort aus geht es zum Queen's Park, einem Gelände mit einem See, Terrassen und großzügigen Freiflächen, welches 1909 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Als nächstes erreichen wir die einst von irischen Streitkräften gegründete St. Patrick's Cathedral. Das katholische Gotteshaus fiel einst einem Brand zum Opfer und wurde aus Limestone wiedererrichtet. Besonders ins Auge fallen die bunten Glasfenster, die außerordentlich liebevoll gestaltet sind.

Von der Kirche aus ist es nur ein Katzensprung zur Carlisle Bay, wo sich der feinsandige Stadtstrand befindet. Für zwei Liegen und einen Sonnenschirm werden $ 25.00 berechnet. Diese Kosten ersparen wir uns und breiten das Handtuch aus. Die meiste Zeit verbringen wir wie schon am Vortag im Wasser. Den Strand verlassen wir erst nach Sonnenuntergang und nutzen nach Rückkehr am Kreuzfahrtterminal das dortige kostenfreie W-LAN, bevor es dann an Bord geht und somit unser Landgang in Bridgetown endet.

Da Barbados ein Wechselhafen ist, findet heute erneut die obligatorische Seenotrettungsübung statt - allerding nur für die neu zugestiegenen Gäste. Während der Übung findet in den Restaurants nur ein eingeschränkter Service statt, dass große Teile der Crew in die Übung mit einbezogen sind.

Um 22:00 Uhr ertönt drei Mal das Schiffshorn zur Verabschiedung von Barbados. Morgen können wir dann St. Vincent erkunden.


St. Vincent

Kingstown begrüßt uns zunächst mit einem typisch tropischen Regenschauer. Diese sind in der Regel relativ kurz, dafür aber recht heftig. Da wir unseren individuellen Landgang aber erst für den späteren Vormittag geplant haben, überbrücken wir die "Regenzeit" geschickt mit dem Frühstück.

Nachdem die Sonne sich durchgekämpft hat und die ersten Pfützen bereits verdampft sind, geht es gegen 11:00 Uhr für uns an Land. Als erstes kommen wir am Carnegie Building von 1909 vorbei, das früher die Bibliothek beherbergte und zu den schönsten Gebäuden der Stadt zählen soll - aber das liegt wohl im Auge des Betrachters. Kurz darauf passieren wir das Kingstown Police Headquarter und kommen dann zum Kingstown Market, einem bunten Treiben mit einer riesigen Auswahl an Obst, Gemüse und Gewürzen. Der Markt befindet sich glücklicher Weise in einem Gebäude, sodass wir den nächsten Schauer des Tages trocken überstehen.

Nachdem der Regen nachlässt, geht es für uns weiter: vorbei am Court House, dem Gerichtsgebäude der Stadt, und der Kingstown Methodist Church zur St. George's Anglican Cathedral aus dem 19. Jahrhundert, die durch ihre farbigen Fenster beeindruckt.

Die St. Mary's Cathedral of the Assumption, die maurische, gotische und romanische Baustile verbindet, besuchen wir als nächstes. Tipp: Hier gibt es die Möglichkeit kostenfrei das vorhandene WC zu benutzen, welches sich im Anbau auf dem Hinterhof befindet.

Nach Besichtigung der Kathedrale geht es die ansteigenden Straßen den Berg hinauf zum ältesten Botanischen Garten der westlichen Hemisphäre - er wurde bereits 1765 gegründet. Der Eintritt in den Garten kostet pro Person $ 2.00 und der optionale Guide (sehr empfehlenswert; viele interessante Informationen) berechnet zusätzlich $ 4.00 pro Teilnehmer an der Führung. Für die ausführliche Besichtigung des Botanischen Gartens sollten eineinhalb bis zwei Stunden kalkuliert werden. Eine lohnende Zeitinvestition, da es eine Vielzahl exotischer Pflanzen zu bestaunen gibt. Mit dem Taxi geht es dann zurück zum Hafen.

Im Hafenterminal gibt es kostenfreies W-LAN, dann allerdings relativ langsam ist. Wer schneller durchs Internet surfen möchte, kann in einem der umliegenden Geschäfte und Restaurants für $ 2.00 einen entsprechenden Zugang zu kaufen. Am Hafenterminal genießen wir noch ein wenig die Sonne und dann müssen wir auch schon wieder Abschied nehmen, denn pünktlich um 18:00 Uhr verlässt AIDAperla den Hafen von Kingstown.

Um 18:30 Uhr schauen wir uns dann an Bord die Show „Come Together“ mit den Songs der Beatles an. Anschließend geht es zum Green Screen Fotoshooting, wo wir vor einem grünen Hintergrund aufgenommen werden und dadurch in jede beliebige Szenerie im Bildbearbeitungsprogramm eingeführt werden können - sei es an einem traumhaften Stand oder gemeinsam mit dem Kapitän auf der Brücke.

Nach dem Abendessen lassen wir den Tag dann ganz entspannt an der Bar ausklingen und sind gespannt was für Erlebnisse der folgende Tag für uns bereithalten wird.


St. Lucia

Gegen 10:00 Uhr geht es für unsere individuellen Erkundungen in Castries an Land. AIDAperla liegt am Kreuzfahrtterminal in Pointe Seraphine, wo unweit Wassertaxis für $ 3.00 pro Person eine Oneway-Überfahrt zum Zentrum anbieten.

Nach der Überfahrt, die knapp 10 Minuten dauert, geht es zunächst über einen bunten Obst- und Gemüsemarkt, der direkt am Hafenbecken stattfindet und anschließend am Rathaus vorbei zur römisch-katholischen Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis, ein Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert mit Holzsäulen und bunten karibischen Deckengemälden. Direkt an die Kathedrale grenzt der Derek Walcott Square an, ein zentraler Platz im Zentrum der Altstadt, der 1992 zu Ehren des Literatur-Nobelpreis-Gewinners von Columbus Square in Derek Walcott Square umgetauft wurde. In dem von Mauern eingefassten Platz befindet sich auch der Samaan-Baum, der bereits über 450 Jahre alt ist. Im Nordwesten wird der Platz durch die nach ihren Gönnern aus Amerika benannte Carnegie-Bibliothek begrenzt, die wir uns ebenfalls anschauen. Anschließend geht es zum Markt von Castries, wo immer samstags (also heute) Hauptmarkttag ist.

An den bunten Ständen werden lokale Produkte angeboten. In der Luft hängt der Duft exotischer Gewürze und Kräuter. Das Markttreiben bietet hervorragende Fotomotive. Auch Kunsthandwerk zählt zu den Angeboten der ansässigen Händler.

Zur späten Mittagszeit haben wir alles Sehenswerte der Stadt gesehen und nach einer kleinen Erfrischung an einer lokalen Bar geht es mit dem Taxi zum nahegelegenen Strand. Die Fahrt zum Vigie Beach kostet $ 10.00 und dauert knapp 15 Minuten. Um zum Strand zu gelangen muss die Landebahn für Kleinflugzeuge umfahren werden. Der schöne, helle Sandstrand ist von tropischer Vegetation gesäumt und bietet dadurch ausreichend Schattenplätze. Etwas kurios ist jedoch, dass direkt an den Strand ein Friedhof für Kriegsveteranen angrenzt. Wen das nicht stört, der kann eine tolle Zeit an diesem relativ ruhigen Strandabschnitt verbringen. Nach gut 3 Stunden geht es für uns retour zum Schiff. Dazu haben wir bereits beim Absetzen am Strand eine Uhrzeit zur Abholung mit der Taxifahrerin vereinbart, die uns bereits am Pickup-Point erwartete.

Um 18:00 Uhr verlässt AIDAperla St. Lucia in Richtung Dominica. Nachdem wir das Ablegen beobachtet haben, geht es ins Theatrium zu einer Comedy-Show. Anschließend geht es zum Abendessen in die Tapas Bar. Da diese an die Plaza angrenzt können wir während des Essens die Aktivbingo-Veranstaltung verfolgen, die dort stattfindet.

Und so geht dann auch dieser Urlaubstag allmählich zu ende.


Dominica

Heute ist AIDAperla zu Besuch in Roseau auf Dominica. Wie auf tropischen Inseln üblich, fängt es am Vormittag erst einmal zu regnen an. Da wir nicht direkt durchnässt in den Landausflug starten wollen, warten wir diesen ab und starten am späten Vormittag mit unserem individuellen Landgang.

Direkt am Anleger entlang der Promenade gibt es diverse Zelte mit Souvenirangeboten. Nachdem wir das Angebot gesichtet (und auch etwas gekauft) haben, geht es durch die Stadt. Zunächst geht es am Dominica Museum vorbei zum alten Markt, wo lokales Kunsthandwerk verkauft wird.

Dann geht es zur Church Street und wie der Name erraten lässt, zur Methodistenkirche, die leicht an ihrem charakteristischen Turm zu erkennen ist. Hier findet gerade ein Gottesdienst statt und da wir diesen nicht stören wollen, verzichten wir auf die Innenbesichtigung der Kirche.

Wenige Schritte weiter befindet sich die römisch-katholische Kirche Our Lady of Fair Heaven. Das Gebäude macht augenscheinlich einen eher verfallen Eindruck und so ist es auch nicht verwunderlich, dass alle Tore zum Gelände mit Ketten verschlossen sind.

Der Weg führt uns weiter an bunten Häusern vorbei bis zum Botanischen Garten. Hier sind einige exotische Pflanzen und Bäume zu bestaunen. Angesichts der Rahmenbedingungen (viel Regen, tropisches Klima und eine geschützte Lage) überrascht es nicht sonderlich, dass es im Garten üppig gedeiht - und auch nicht, dass es während unseres Besuchs den nächsten Regenschauer gibt. Wir stellen und bei einem großen Baum unter und warten das Ende des Schauers ab. Gut 15 Minuten später kann es weiter gehen.

Vom Botanischen Garten aus (nördlicher Teil) führt "Jack's Walk Trail" auf den etwa 110 Meter höher gelegenen Aussichtspunkt Morne Bruce Cross. Für den Aufstieg benötigt man laut Schild für den Pfad über Stock und Stein 20 Minuten, durch diverse Fotostopps benötigen wir fast doppelt so lange. Die Aussicht belohnt auf jeden Fall für den strapaziösen Aufstieg. Zudem gibt es etwa 200 Meter weiter am Morne Bruce Viewpoint Händler, die gekühlte Getränke im Angebot haben.

Kaum oben angekommen, gehen die Schleusen wieder auf und die Regentropfen prasseln herunter auf die Erde. Zum Glück können wir uns bei dem überdachten Stand unterstellen. Wieder gut 15 Minuten dauert dieser Schauer. Wir folgen der Straße, die die Taxen nach hier oben nutzen, um und wieder nach unten zur Stadt zu gelangen. Auf dem Weg nach unten kommen wir an einer süßen, kleinen Bar vorbei, die wirklich sehr einladend ausschaut. Die Preise sind sehr moderat und ganz überraschend gibt es sogar kostenfreies W-LAN. So können wir während der Rast checken, was das World Wide Web so zu vermelden hat.

Nachdem wir länger als gedacht in der Bar verweilen (da wir noch Gesellschaft von Mitreisenden bekommen haben), geht es dann auf direktem Wege zurück zum Schiff.

Als wir auf der Pier sind folgt - na was wohl? - der nächste Regenschauer. Tipp: einen Regenschirm zur Hand zu haben, ist auf Dominica viel wert.  

Wir freuen uns darauf uns erst einmal zu trocknen und dann den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen.


Guadeloupe

Auch heute in Pointe-à-Pitre geht es zunächst zum individuellen Sightseeing in die Stadt und anschließend mit dem Taxi zum Strand. Vom Hafenterminal aus geht es über die Rue Duplessis zum Obst- und Gemüsemarkt. Frei nach dem Motto Fruchtberge statt Fruchtzwerge türmt sich hier die ganze Fülle der farbenprächtigen, exotischen Köstlichkeiten aus - und weitere Produkte die daraus hergestellt werden, wie zum Beispiel Liköre.

Über den sich an den Markt anschließenden Platz geht es zum Hafenbecken, wo Muscheln und fangfrische Fische angeboten werden. Dann geht es zum Zentrum der quirligen Hafenstadt: der Place de la Victoire, der mit seinem Namen an den Sieg über die Briten erinnern soll. Während der Französischen Revolution stand hier die Guillotine, 400 weiße Gegner der Sklaverei wurden an diesem Ort hingerichtet. Heute geht es hier wesentlich friedlicher zu: exotische Bäume wie der Flamboyant, elegante Königspalmen und merkwürdige Tulpenbäume bieten ein harmonisch buntes Bild. Den großen rechteckigen Platz säumen einige alte Handelshäuser mit Flügeltüren im Parterre und schönen Galerien ein Stockwerk höher.

Den nächsten Stopp machen wir an der Basilika St-Pierre et St-Paul. Das Gotteshaus wurde 1873 erbaut und trägt den Spitznamen Eiserne Kathedrale. Grund dafür ist ein Stahlkorsett, das die Kirche vor karibischen Wirbelstürmen schützen soll. Etwas versöhnlicher wirken da die bunten Glasfenster des barocken Kirchenbaus.

Dann geht es durch die Gassen der Stadt an vielen kleinen Läden vorbei zurück zum Kreuzfahrtterminal, um mit dem Taxi zum Strand von Sainte Anne zu fahren. Hierbei handelt es sich um Kleinbusse für 6 bis 8 Fahrgäste. Für den Transfer werden pro Person und Strecke zehn Euro berechnet. Der Strandabschnitt Caravelle liegt auf einer kleinen Halbinsel, die von einem breiten Palmenstrand gesäumt wird. Am Strand gibt es kostenfreie Liegen, die zum angrenzenden Hotel Club Med gehören. Schatten spenden aber nur die Palmen, Sonnenschirme stehen nicht zur Verfügung. Dafür gibt es einige Bars und diverse Wassersportangebote.

Mit dem Taxifahrer kann man eine Abholzeit absprechen, um dann wieder zum Schiff gebracht zu werden - so haben wir es zumindest gemacht. Tipp: Am besten den Namen des Fahrers und das Nummernschild notieren sowie für alle Fälle nach einer Kontaktnummer fragen. Wir sind jedenfalls pünktlich wieder an Bord von AIDAperla und freuen uns darauf morgen wieder auf Antigua zu sein.


Antigua

Da wir bereits im Februar 2019 mit AIDAdiva während unserer Kreuzfahrt Karibik & Mittelamerika auf Antigua waren und sowohl die Hauptstadt St. John's als auch die Hauptsehenswürdigkeiten (English Harbour, Nelson's Dockyard, Shirley Heights) kennen, verbringen wir den heutigen, letzten Tag an Land bevor die Kreuzfahrt für uns endet am Strand. Bei unserem letzten Aufenthalt haben wir einen halben Tag am Fort James Beach verbracht und für heute folgen wir der Empfehlung desTaxifahrers.

Zunächst kommen wir auf dem Weg zum Strand noch an der alten Zuckermühle vorbei, dann geht es ein kleines Stückchen durch den Regenwald und kurz vor unserer Ankunft am Strand können wir am Horizont noch die Nachbarinsel Monserrat erblichen. Am Valley Church Beach wo wir abgesetzt werden, können Liegen und Sonnenschirme gemietet werden, es gibt eine Snackbar, Umkleidemöglichkeiten, Duschen und Toiletten - alles in gutem Zustand. Der Strand selbst besteht aus grobem Sand mit Muscheln und sich flach abfallend. Es gibt einige natürliche Schattenspender, die allerdings sehr begehrt sind, sodass wir einen sehr sonnigen Platz bekommen - aber das stört uns nicht sonderlich, da es zwischendurch immer wieder zur Abkühlung ins sehr ruhige Meer geht. Somit testen wir heute den zweiten von insgesamt 365 Stränden, die Antigua zu bieten hat.

Mit dem Fahrer haben wir eine Abholzeit vereinbart, die dieser auf die Minute einhält. Somit haben wir nach unserer Rückkehr am Kreuzfahrtterminal noch genug Zeit zum Shoppen und zum Nutzen des zur Verfügung stehenden W-LANs. Da AIDAperla heute gemeinsam mit dem Schwesternschiff AIDAluna im Hafen von St. John's liegt, ist die Ausfahrt besonders stimmungsvoll. AIDAluna hat die längere Liegezeit und die Passagiere versammeln sich auf dem Außendecks, um AIDAperla zum Abschied zu winken, zu pfeifen und mit den Handytaschenlampen zu leuchten - ein wahrer Gänsehautmoment.

Zum Abendessen geht es in unsere liebgewonnene Tapas Bar. Anschließend gibt es noch einen kleinen, leckeren Nachtisch an der Magnun-Station und dann machen wir noch ein wenig das Casino unsicher, bevor auch dieser Tag zu ende geht.


Seetag 3

Der heutige Seetag steht ganz im Zeichen der Erholung und Entspannung: wir haben für heute ein Tagesticket für den Body & Soul Organic Spa-Bereich. Dementsprechend werden heute Saunen (Kräutersauna, finnische Sauna, Bio-Sauna, Block-Sauna), das Thepedarium und die Vibroliegen genutzt, dann der Whirlpool auf dem exklusiven Sonnendeck genutzt, wo natürlich auch ausgiebig Sonne getankt wird, um noch ein bisschen die Urlaubsbräune aufzufrischen, bevor der Urlaub morgen enden wird. Dann gibt es noch ein Dampfbad, das natürlich ebenfalls getestet wird.

Zur Erfrischen stehen Wasser und Tee zur Verfügung sowie Obst und kleine Snacks. Ein perfekter Tag zum Aufladen der Akkus bevor bald der Alltag wieder beginnt. Und damit der Spaß nicht zu kurz kommt, geht es nach dem Tagesaufenthalt im Spa noch einmal ins Four Elements, um noch die Wasserrutsche und den Lazy River zu nutzen.

Am Abend steht dann das Farewell-Dinner an. Hier werden ganz besonders leckere Speisen angeboten. Zudem ist das Buffet liebevoll mit geschnitzten Wassermelonen und Obstskulpturen dekoriert und die zum Ende jeder Reise eigens produzierte Routentorte wird präsentiert. Ein stimmungsvoller letzter Abend an Bord von AIDAperla.

La Romana (Abreisetag)

Heute ist Abreisetag. Die Kabine müssen wir bereits um 9:00 Uhr räumen, allerdings brauchen wir das Schiff erst um 17:00 Uhr endgültig verlassen, da wir das Abreisepaket über AIDA gebucht haben und erst dann der Transfer zum Flughafen ist.

Trotzdem müssen wir in der Zeit von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr einmal von Bord, da bereits im Kreuzfahrtterminal der Check-in für den Rückflug inklusive Gepäckabgabe stattfindet. Danach steht es uns frei, wie wir den Tag verbringen.

Wir sehen von einem Ausflug ab und nutzen das nicht mehr ganz so volle Sonnendeck zum entspannen und um den Pool noch ein wenig zu nutzen. Da wir uns für die Zahlung der Bordrechnung für Lastschrift entschieden haben, können wir bis zum Vonbordgehen alle kostenpflichtigen Angebote in vollem Umfang nutzen. Die Zeit vergeht viel zu schnell und es heißt tatsächlich Abschied nehmen von AIDAperla. 14 tolle Tage an Bord liegen hinter uns. Wir haben vieles erlebt und nehmen viele schöne Erinnerungen mit nach Hause und sagen "Auf AIDAsehen Perla".